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Verband der Bootsstaker auf der Kruttinna "Perkun"

Verband der Bootsstaker auf der Kruttinna "Perkun"
Krutyñ 4
11-710 Piecki
tel/fax. (89) 742-14-30
e-mail: perkun@krutynia.com.pl
www: www.krutynia.com.pl
www: www.perkun-de.e-masuren.com

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Die Tradition des Bootsstakens geht auf die Vorkriegszeit zurück. Wir staken von April bis November. Von unserem Angebot machen viele polnische und ausländische Touristen Gebrauch. Die Bootsfahrt auf der Kruttinna (Krutynia) ist ein fester Programmpunkt von ausländischen Reisegruppen. Viele Reiseführer (u.a. Pascal) rechnen diese Tour zu den Dingen, die man unbedingt erlebt haben muss. Die Tour geht durch das Naturschutzgebiet Kruttinnen.

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Das Naturschutzgebiet wurde 1983 dank der Bemühungen von Rudolf Klarowski, des ehemaligen Naturschutzbeauftragten in Allenstein (Olztyn) gegründet. Es hat eine Fläche von 273,12 ha und schützt den Kruttinner See und den Oberlauf des Flusses Kruttinna sowie die anliegenden Laub- und Mischwälder. Der Fluss Kruttinna und das Naturschutzgebiet sind beliebt bei den Touristen und Paddlern, die diesen Teil der Paddeltour auf der Kruttinna als attraktivsten betrachten.

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Beschreibung der Strecke der Staktour

Wir fahren an dem Bootssteg bei der Brücke los und schwimmen gegen den Strom in Richtung auf das Erholungsheim „Syrenka“ und die Wassersportstation PTTK in Kruttinnen. Nach etwa 200 m fahren wir vorbei an dem Gebäude des Vorkriegs-Sanatoriums. Heute befindet sich dort der Speiseraum des Erholungsheims „Syrenka“. Wir kommen weiter zum flachen und etwa 3 m engen Kanal und umrunden die grösste Insel auf der Strecke. An beiden Ufern können wir das Werk der Biber sehen - angenagte Birken und gefällte Haselnussträucher. Nachdem wir die letzten Gebäude hinter uns gelassen haben, kommen wir zum Wald , der auf den Moränenhügeln wächst, durch die die Kruttinna fließt. Der Fluss illustriert die Besonderheiten der Pflanzen- und Tierwelt.

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Auf dem Grund der Kruttinna liegen an diesem Ort viele Steine. Die meisten von ihnen sind mit der roten Schicht der Hildebrandtia rivularis bedeckt, einer roten Algenart, die in sauberen Gewässern lebt. Das sind niedere Pflanzenarten, die weder Stiel noch Wurzeln haben. Es gibt hier auch den Süsswasserschwamm, ein wirbelloses Tier, das in sauberen Gewässern lebt. Wir gleiten weiter flussaufwärts. Unterwegs beobachten wir die hier häufig vorkommenden Eichelhäher. Manchmal lugt hinter einem Baumstamm ein Eichhörnchen hervor oder es schwirren Libellen vorbei, die ihre Larven verlassen haben.

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Wir kommen an einen Ort, wo der Fluss ganz flach wird und einen feinkörnigen, goldfarbenen sandigen Grund hat. Wegen dieses Sandes nannten die Einheimischen diesen Platz „gelber Sand“. Wegen des flachen Wassers und des sandigen Untergrundes ist dieser Ort bei den Kindern besonders beliebt, die hier gerne baden. Auf dem Fluss kann man Inseln finden, die von Baumgruppen gebildet werden, die unterwaschen sind und dem Fluss den Weg versperren. Dieses Hindernis ändert langsam den Flusslauf , dessen Hauptströmung zum engeren Teil strebt und manchmal eine Vertiefung in den Sand gräbt.


Hier enden die einstündigen Stak-Touren. Am „gelben Sand“ kehren wir um und gleiten mit der Strömung nach Kruttinnen zurück. Man kann die Strecke auch bis zum Kruttinner See (Jezioro Krutynskie) verlängern. Die Tour dauert dann etwa 1,5 Stunden.

Wir lassen uns weiter flussaufwärts staken. Nach einigen Dutzend Metern biegt der Fluss nach rechts. Wir befinden uns in der Flussschleife. Die Kruttinna verdankt ihren Namen den vielen Mäandern, die charakteristisch sind für ihren Unterlauf. Der Name bedeutet „schnellfließender und gewundener Fluss“.

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Wir kommen zu einer neuen Ausweitung, wo man im Schilf Schwäne treffen kann und zwischen den im Wasser liegenden Baumstämmen Gänsesäger. Hier kann man auch öfters Eisvögel und Reiher finden. Am Oberlauf des Flusses nisten einige Gänsesägerpaare.

Flussaufwärts beobachten wir die Bäume, die am Ufer der Kruttinna wachsen. Unter ihnen ragen riesige Kiefern mit geraden Stämmen hervor , die noch Spuren der Harzgewinnung aus den sechziger Jahren tragen, Eichen und Buchen, unter denen Maiglöckchen und andere Waldblumen wachsen. Am Wasser findet man am häufigsten Erlen. Man kann hier Muscheln beobachten, eine beliebte Nahrungsquelle für amerikanische Nerze und Fischottern. Über die Wasseroberfläche huschen Wasserläufer.

Den Flusslauf verperren Reste einer Holzbrücke, die an der Stelle der Furt stand, durch die die Ordensritter zur Jagdstation an der Kruttinna übersetzten. Von den Resten der Brücke führt ein Weg von Pflastersteinen aus der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen, als das Restaurant „Murawa“ am See stand und sich hier eine Station für Bootsfahrten befand. Wenn man zum Kruttinner See kommt, kann man dort riesige Eschen beobachten. Eine Schilfinsel im See verbirgt ein Nest von Schwänen, die seit vielen Jahren an diesem Ort nisten.

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Hier kehren wir um und gleiten mit der Flussströmung nach Kruttinnen zurück.

Auf Bestellung organisieren wir nächtliche Bootsfahrten mit Lampions, Lagerfeuer und einer masurischen Musikkapelle.

Reisegruppen und Reisebüros können besondere Preise aushandeln.

 

Preise:
Eine Stunde Staken - 6 EUR pro Person
Eineinhalb Stunde Staken - 7,5 EUR pro Person

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